Was solltest du für Mixing und Mastering verlangen?

Levels Flow7 Min. Lesezeit

„Was verlangst du?“ ist die Frage, bei der die meisten Engineers erstarren. Zu niedrig, und du erziehst Kunden dazu, dich zu unterschätzen; zu hoch ohne Einordnung, und das Gespräch ist vorbei. Die Zahl selbst ist weniger wichtig als der Weg dorthin und wie du sie präsentierst.

Was den Preis wirklich bestimmt

Vergiss runde Zahlen für einen Moment. Dein Preis hängt von vier Dingen ab:

  • Deine Erfahrung und Referenzen – Credits, Ergebnisse und das Selbstvertrauen, hinter der Arbeit zu stehen.
  • Umfang – eine Single oder ein Album mit 12 Tracks, Stems oder gebouncter Mix, wie viele Korrekturrunden enthalten sind.
  • Lieferzeit – Eilaufträge kosten extra, Punkt.
  • Der Kunde – ein Label mit Budget ist nicht dasselbe wie ein unsignierter Artist, der alles selbst zahlt, und dein Preis darf sich bewegen.

Wähl ein Preismodell

Pro Song (am häufigsten)

Ein fester Preis pro Song ist für Kunden am klarsten – sie kennen die Gesamtsumme vorab. Er belohnt dich dafür, mit der Zeit schneller zu werden. Die meisten Mixing-Jobs werden so berechnet.

Tagessatz

Gut für begleitete Sessions, Produktion oder offene Arbeit mit unklarem Umfang. Schützt dich, wenn aus einem „schnellen Mix“ ein ganzer Tag wird.

Stundensatz

Am besten für Korrekturen über die enthaltenen Runden hinaus oder kleine Fixes. Als Hauptmodell bestraft der Stundensatz Effizienz – je besser du wirst, desto weniger verdienst du.

Grobe Spannen (mit großem Vorbehalt)

Die Preise schwanken stark nach Markt, Genre und Ruf, nimm sie also als Orientierung, nicht als Gesetz. Mixing reicht üblicherweise von einem bescheidenen zweistelligen Betrag pro Song am Karrierebeginn bis zu mehreren hundert und mehr bei etablierten Engineers; Mastering wird oft günstiger pro Track berechnet und zu Albumpreisen angeboten. Orientier dich an deinem Markt und deinen Ergebnissen, nicht an der billigsten Person im Netz.

So präsentierst du die Zahl

  • Nenn eine Gesamtsumme statt eines undurchsichtigen Stundensatzes – Kunden wollen Sicherheit.
  • Sag, was enthalten ist: Anzahl der Tracks, Korrekturrunden, Lieferformate.
  • Schreib es auf. Ein klares Angebot, das sich in eine Rechnung verwandelt, erspart dir das peinliche Hin und Her.
  • Gib keine stillen Rabatte – wenn du beim Preis nachgibst, gib auch beim Umfang nach, damit dein voller Satz intakt bleibt.
Deinen Preis schützt du am besten, indem die Lieferung erst mit bezahlter Rechnung freigeschaltet wird – dann sind „Kannst du mir den finalen Mix schicken?“ und „Hast du schon bezahlt?“ dasselbe Gespräch.

Mit Levels Flow schickst du ein Angebot im eigenen Branding, wandelst es mit einem Klick in eine Rechnung um, nimmst Kartenzahlung an und sperrst den finalen Master dahinter – Preisgestaltung und Bezahlung liegen am selben Ort wie die Arbeit.

Preise & Rechnungen ansehen

Kostenlos starten

Weiterlesen